Ein Wahlkrimi war es ganz und gar nicht: In großer Einigkeit stimmten die Priester, Pastoral- und Gemeindereferent/innen in Fürth dafür, dass Pfr. André Hermany ihnen ein weiteres Mal als Dekan vorsteht. Das Amt des Dekans ist in der katholischen Kirche vor allem eines der Unterstützung, Moderation und Repräsentation. In diesem Sinne hat Dekan Hermany die katholische Kirche in Fürth in den vergangenen Jahren in der Öffentlichkeit immer bestens vertreten und mit ihren Anliegen und Angeboten sichtbar gemacht. Seine sympathische, zugängliche und entschiedene Art hat ihm stets großen Respekt bei den Menschen auch jenseits des kirchlichen "Binnenraums" eingebracht. Für die kommende Amtszeit wünscht ihm das pastorale Personal in Fürth weiterhin viel Erfolg und Gottes Segen!
Den christlichen Glauben (neu) zu entdecken – dazu hat die katholische Kirche im Dekanat Fürth Menschen eingeladen, die sich taufen oder firmen lassen oder wieder in die Kirche eintreten möchten. Auch andere Interessierte, die einfach ihren Glauben auffrischen wollten, waren willkommen. Einmal im Monat trafen sich seit November 2025 sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer im „mittendrin“, um die wichtigsten Inhalte des christlichen Glaubens kennen zu lernen. Mit Impulsen zum jeweiligen Thema und zwanglosem Austausch über das Gehörte wollte der Kurs v.a. vermitteln, dass der Glaube unser Leben bereichern und neue Freude und Kraft in den Alltag bringen kann. In vertrauensvollen Gesprächen mit Gleichgesinnten in der Gruppe waren die Teilnehmenden eingeladen, ihren eigenen Fragen auf die Spur kommen und Antworten zu finden, die Halt geben. Alle, die den Kurs mitgemacht haben, waren dankbar darüber, dass es diesen Kurs gibt und dass sie Vieles für ihr Leben mitnehmen können. Interessiert? Im Oktober startet ein neuer Glaubenskurs mit sieben Abenden.
Bamberg. Für ein Jahr in den Senegal, nach Tansania, Peru oder Indien. Für neun junge Erwachsene wird das jetzt Realität – mit der Erzdiözese Bamberg und dem Weltfreiwilligendienst. Bei einem Entsendegottesdienst in Bamberg beglückwünschte Generalvikar Georg Kestel sie zu ihrer Entscheidung.
Es ist Ferienzeit, und auch wer nicht in Urlaub fährt, kann etwas verschnaufen: Alles läuft in diesen Tagen ein bisschen gemächlicher. Nur müssen wir uns auch erlauben, „einen Gang runterzuschalten“. Wir sind es ja gewohnt, immer in Aktion zu sein. Selbst in der Freizeit meinen wir oft, möglichst viel unternehmen zu müssen. Daher ist die Versuchung groß, die Sommerwochen zu nutzen, um allerlei Unerledigtes aufzuarbeiten, oder aus dem Urlaub so viel wie möglich an Erlebnissen „herauszuholen“. Aber zur wirklichen Erholung gehört auch, einfach mal… gar nichts zu tun: die Seele baumeln zu lassen – und ganz bei mir selbst anzukommen.